Fühlst du dich überfordert? Kreatin könnte helfen
Kann Mundspülung deiner Gesundheit schaden?
Frischer Atem und eine saubere Mundhygiene sind für viele ein Muss. Doch könnte die regelmäßige Nutzung von Mundspülungen unerwartete Risiken bergen?
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass eine gelegentliche Verwendung von Mundspülung unbedenklich ist. Doch wer exzessiv spült, könnte sich potenziellen Gefahren aussetzen.
Forscher analysierten 15 Studien mit insgesamt 6.515 Fällen und fanden keinen direkten Zusammenhang zwischen der allgemeinen Nutzung von Mundspülung und einem erhöhten Risiko für Mundkrebs. Allerdings gibt es eine Schwelle, ab der die Häufigkeit und Dauer der Anwendung das Risiko zu beeinflussen scheint.
Wie oft ist zu oft?
Ein erhöhtes Risiko wurde insbesondere bei Personen festgestellt, die drei- oder mehrmals täglich Mundspülung verwendeten oder dies über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren taten. Die Ursache könnte im Alkoholgehalt vieler Mundspülungen liegen: Alkohol wird im Mund zu Acetaldehyd umgewandelt, einer Substanz, die als krebserregend gilt. Doch auch die Störung des oralen Mikrobioms könnte eine Rolle spielen, da eine dauerhafte Anwendung das natürliche Gleichgewicht der Mundflora beeinflusst.
So nutzt du Mundspülung sicher
Wenn du Mundspülung verwendest, gilt: Weniger ist mehr! Ein- bis zweimal täglich ist ausreichend – idealerweise nicht dauerhaft. Noch besser: Greife zu alkoholfreien Varianten, da hier bisher keine Verbindung zu einem erhöhten Krebsrisiko festgestellt wurde.
Doch am wichtigsten bleibt die Basis jeder guten Mundhygiene: Regelmäßiges Zähneputzen, Zahnseide und zahnärztliche Kontrollen. Mundspülung kann eine Ergänzung sein, sollte aber niemals deine Hauptstrategie für gesunde Zähne und Zahnfleisch sein.
Quellen:
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